Thalfanger Handwerkermarkt 21.07.2019

Ja, die zahlreichen Standbesucher der Hanf Kampagne auf dem Thalfanger Kunst- und Handwerkermarkt (Sonntag 21. Juli 2019) waren sichtlich fasziniert davon, was so alles aus Hanf hergestellt werden kann:

Hanföl, Pressini-Tierfutter, Muffins gebacken mit Dinkel- und Hanfmehl, Öko-“Red-Bull“, pardon Proteindrinks sowie kühles erfrischendes Sommer-Hanfbier, aber auch Dämmmaterial aus Hanf.

„Tatsächlich, das Hanföl aus der Eifel schmeckt anders als das aus dem Moselhunsrück, ist fast so wie beim Wein, hat wohl was mit den verschiedenen Böden zu tun!“ kommentierten einige nach der Löffelprobe der Hanföle. „Und die Hanfsamen, die können einfach verzehrt werden?“ „Klar doch, die können auch geröstet und gewürzt werden, als Schnauserei beim Fernsehen oder beim Internetsurfen…“

„Ich bin Bierselbstbrauer,  könntet ihr von der Hanfgenossenschaft mir Hanfblüten besorgen? Würde gerne mal ausprobieren, wie Hanfbier gebraut wird?“ „Das werden wir mal auf einem unserer nächsten Treffen in der Hanfgenossenschaft besprechen.”

„Hab da einen Muffin für Dich, die Mama kauft Dir sicher einen für einen Euro…Und wie scheckt er…ja, schmeckt schon…schmeckt aber irgendwie anders wie sonst…“

„Also wir brauchen noch Nachschub an Hanföl und Bier, und das Körbchen mit den 20-Gramm-Proteienpröbchen ist auch schon leer, und haben wir noch Infos…?“

„Wir kommen aus dem Saarland, sind Bauern, schon Renter, wollen aber auf kleinen Flächen etwas ökologisch anbauen,  also das, was ihr da macht mit dem Nutzhanf, da hätten wir schon Interesse dran. Wir möchten gerne wissen, wie es produziert wird und vor allem wie die Abnahme von Hanf bewerkstelligt wird. “ – „Ok, unsere Hanfgenossen-Landwirte, die können Euch da sicher weiterhelfen. Schreib mal bitte Deine Adresse auf. Wir bleiben in Kontakt.“

„Erklären Sie mir bitte, welchen Vorteil es bringt, Hanf anzubauen?“ Die Antwort lautete: „ Da haben alle was von: die Böden, da ökologisch angebaut wird, weil die Hanfpflanzen von Natur aus sehr widerständsfähig sind, die Verbraucher, weil sie regionale hochwertige Produkte erhalten, die Landwirte, weil sie eine fairen Preis erhalten über die Hanfgenossenschaft. Und das Klima, da ohne irrwitzig lange klimabelastende Transportwege produziert und konsumiert werden kann.“ „Hhm, stimmt, wenn ich mit dem Auto von Thalfang nach Trier fahre, jetzt im Sommer, da fahre ich anders früher, fast ohne einer Mücke auf der Windschutzscheibe. So wie jetzt kann es mit dieser industriellen Landwirtschaft nicht weitergehen!“

Die Zeit am Stand der Hanfkampagne, sie verging für uns als Aktive der Hanfkampagne wie im Fluge.

 

„Na habt Ihr mir die Kiste Hanfbier besorgt. Ok, dann zischen wir noch eins!“ Haben wir gerne gemacht nach acht intensiven Stunden am Stand. Waren ziemlich platt, aber dennoch mit dem Gefühl „Geht doch“ ,  da schmeckt so eine frisches Hanfblütenbier richtig gut.

„Ach ja, Ihr seid doch sicherlich mit dabei, beim Sommerfest am 11.August im Hunsrückhaus“, fragte uns der Organisator des Thalfanger Kunst- und Handwerkermarktes, setzte die Hanfbierflasche ab und betonte eindringlich : „Das Hanfbier nicht vergessen. Das kommt bestimmt gut an.“

Standdienst: Silvia Pfeiffer, Udo Pfeiffer und Richard Pestemer

Text: Silvia Pfeiffer und Richard Pestemer

Bilder: Max Pestemer

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