Hanf

Hanf kann jede Menge:


Auf dem Acker:
verbessert Hanf den Boden und kommt auch im konventionellen Anbau ohne Pestizide aus. Damit macht er Landwirten die Umstellung auf biologischen Anbau leichter. Hanf ist in etwa 100 Tagen erntereif und notfalls sogar selbstverträglich – das heißt, man kann ihn mehrmals auf dem selben Acker anbauen.


Auf dem Teller:
liefert Hanf wertvolle Inhaltsstoffe für Öle, Proteine, Mehl, Saaten, Brotaufstriche, Nudeln, Getränke, Nahrungsergänzungen, Tiernahrung, und Vieles mehr. Hanf ist extrem gesund: er enthält jede Menge mehrfach ungesättigter Fettsäuren, zum Beispiel sehr viel Linolsäure und Omega-3-Fettsäuren. Außerdem Hanf schmeckt wirklich lecker.


Für den Körper:
ergibt Hanföl hautfreundliche Pflegeprodukte oder natürliche Heilmittel.


Im Kleiderschrank:
wartet Hanffaser als strapazierfähige und angenehm zu tragende Naturtextilie auf.


Für Innen:
lassen sich aus Hanffaser natürliche Tapeten und Bodenbeläge herstellen.


Für Außen:
wird Hanf zum langlebigen biologischen Baustoff und liefert Hanfbeton, Hanfziegel, Dämmstoff und Putz. Er eignet sich prima für Wärmedämmung und Schallschutz – und das, ohne die Gesundheit zu gefährden.


Für Industrie und Gewerbe:
verwandelt sich Hanf in Papier, Verstärkungsfasern, Tiereinstreu, Agrartextilien, Bioplastik, Brennstoff… Hanf wird ein zunehmend wichtiger Rohstoff.


Fürs Klima:
wandelt 1 Tonne Hanf während seines Wachstums ca. 2 Tonnen CO2 in Sauerstoff und organische Substanz um. Damit ist er klimapositiv.


Alles in allem:
lässt sich aus keiner anderen Pflanze so viel Nützliches herstellen wie aus Hanf. Weil man Blätter, Blüten, Früchte und Stängel verarbeiten kann, liefert ein Hanffeld gleich mehrere Produkte – und damit höhere Einnahmen für unsere Landwirte.